Ihre Wurmfarm Würmer sind die ultimativen natürliche Recycler Kein anderes Tier wird besser mit organischen Abfällen fertig als der Wurm. Regenwürmer fressen abgestorbene Pflanzen und Mineralteilchen. Die ausgeschiedenen, krümeligen Häufchen sind fruchtbarer als alle anderen Erdarten. Die Würmer sind vermutlich die wichtigsten Erdbewohner und Humusproduzenten ganz ohne Chemie. Diese Erkenntnis hatten schon die Chinesen vor 4000 Jahren. Regenwurm-Kokons Regenwurm-Kokons werden auch als Regenwurmeier bezeichnet, was eigentlich nicht richtig ist. Das ist wohl auf die Form zurückzuführen, die der Form eines Ei gleicht. Die Wurmkokons oder Regenwurmeier haben eine Größe von 2-4mm und können je nach Wurmart 1 bis 7 Würmer beherbergen. Bei Eisenia hortensis (Riesen-Rotwurm oder auch Dendrobena genannt) befindet sich in der Regel 1 Wurm im Kokon und manchmal eben auch zwei, im Schnitt 1,2 Würmer je Wurmkokon. Die Eier in einem Kokon werden nach dem legen des Kokons befruchtet. So können aus einem Kokon, je nach Wurmart mehrere Würmer schlüpfen. Nach dem Ablegen des Kokons hat dieser eine grünliche Färbung und wird im Laufe seiner Entwicklung immer dunkler, bis er am Ende braun ist. Dann befinden sich die jungen Würmer sichtbar im Kokon und schlüpfen bald. Von der Ablage der Kokons bis zum Schlüpfen kann es einige Wochen bis zu einigen Monaten dauern. Das hängt im Wesentlichen von der Umgebung des Bodes ab (Nährstoffgehalt, Temperatur, Feuchtigkeit). Wurmkokons können einen sehr langen Zeitraum überdauern bis er sich weiterentwickelt, bis die Umgebung geeignet erscheint. Würmer legen Kokons auch im Winter ab und dann wartet der Kokon z.B. bis es wärmer wird, bis er sich entwickelt.     Verwendung der Kokons Ob für eine eigene Zucht oder zum Impfen des Gartens, Kompost oder für das Gewächshaus sind Wurmkokons bestens geeignet. Kokons nehmen ihre Umgebung war und stellen die Würmer schon im Wachstum darauf ein. Daher sind frisch geschlüpfte Würmer besser auf die aktuellen Bodenverhältnisse eingestellt als größere bereits erwachsene Würmer. Die Kokons können direkt in den Kompost gestreut werden. Im Garten jeweils einige Kokons in kleine Löcher geben und mit Erde bedecken und so den Gartenboden oder den Rasen impfen. Ideal auch für Gewächshäuser und Hochbeete. Die Kokons können auch in einem belüfteten Behälter herangezogen werden (z.B. unser Wurmeimer). Geben Sie hierzu einen Beutel Wurmerde in den Eimer,  mischen Sie die Kokons dazu und halten Sie die Erde feucht. Der Eimer sollte bei Zimmertemperatur stehen. Nach einigen Wochen schlüpfen die ersten Würmer aus ihren Kokons. Aber Achtung die Würmer sind zunächst nur schwer zu erkennen, da sie sehr klein sind. Wir liefern Eisenia hortensis (auch als Dendrobena oder Riesenrotwürmer bekannt). Wurmkokons sind klein und robust und lassen sich so auch über größere Entfernungen mit längeren Transportzeiten versenden. Fortpflanzung Regenwürmer sind Zwitter. Sie besitzen beide Geschlechtsteile und suchen sich zur Vermehrung einen etwa gleich großen Partnerwurm. Sie legen sich in entgegen gesetzter Richtung mit dem vorderen Ende und der Unterseite aneinander. Dort verkleben sie sich regelrecht mit einem Schleim und tauschen so Samenflüssigkeit aus. Dieser wird in einer Samentasche deponiert. Nach der Trennung der Würmer bilden diese um die Gürtelregion (Geschlechtsring / Clitellus) einen Schleimring der nach vorne abgestreift wird. Dabei wird dieser mit Eiern, Samen und einer Nährflüssigkeit gefüllt. Beim Abstreifen über den Kopfteil schließ sich der Ring an beiden Enden und bildet so den Wurmkokon der in seiner Form einem Ei gleicht. Bedeutung für die Bodenverbesserung Regenwürmer produzieren einen extrem hochwertigen Boden mit hochkonzentrierten Nährstoffen, die für die Pflanzen sofort zu Verfügung stehen, der so genannten Wurmhumus. Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich bewiesen. Im Kompost wandeln Würmer den Bioabfall in Wurmhumus um,  wodurch die Komposterde erheblich wirksamer für die Pflanzen wird. Biologischer Gartenbau Regenwürmer gelten als wichtiger Produzent von Dauerhumus und sorgen so für eine stabile Bodenstruktur. Durch ihre Ausscheidungen fördern sie das Pflanzenwachstum auf natürliche Art und Weise und stärken die Pflanzen von innen. Das mulchen des Bodens oder das Einbringen von Kompost verbessert die Lebensbedingungen der Regenwürmer und sorgt so für einen gesunden Boden. Die Würmer sorgen durch ihre Grabtätigkeit auch für die Verbesserung der physikalischen Eigenschaften, da sie den Boden auflockern und anreichern. In gesunden Böden können ca. 400 Regenwürmer pro m² leben. Urban Gardening und Urban Farming Immer mehr Menschen entdecken das Gärtnern in der Stadt und besiedeln freie Flächen, ob auf dem Boden oder auf den Dächern. Hier werden in den Urbanen Räumen alle Sorten von Gemüse, Kräuter, Obst oder auch nur schöne Pflanzen herangezogen. Urbane Landwirtschaft findet heute schon in vielen Städten auf der Welt statt und wird sich in Zukunft ausweiten. In manchen südlichen Regionen sichert Urban Farming einen Teil der Nahrungsversorgung. Architekten haben bereits begonnen Gebäude zu entwerfen, welche nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch Lebensmittel direkt vor Ort in den Urbanen Räumen produzieren. Urban-Farming bedeutet aber auch auf möglichst natürliche Art und Weise die Pflanzen wachsen zu lassen. Hier gerade eignet sich der Einsatz von Wurmhumus als natürlichster alle Nährstofflieferanten und de Einsatz von Würmern zur kontinuierlichen Bodenverbesserung. Zudem lassen sich über eine Wurmkompostierung die Pflanzenabfälle wieder zu hochwertigem Pflanzendünger umwandeln. Wurmkokons sind optimal um den Boden mit Regenwürmern zu impfen. Die Wurmkokons nehmen die Bodenbeschaffenheit auf und geben die Informationen an den jungen Wurm im Kokon weiter. Hierdurch ist der neue Regenwurm optimal auf die Bodenverhältnisse angepasst. Ein Jungwurm schlüpft, das Gewicht, ca. 1/100g 1000 Wurmkokons Von Konon zum großen Regenwurm